Verbesserung der Rahmenbedinungen

Streikschulung:

Liebe Kolleg*innen!

 

Nach dem im August angekündigten Kinderbildungs- und -betreuungsmaßnahmenpaket von Frau Landeshauptmann-Stellvertreterin Haberlander, haben wir in den Bezirken Betriebsversammlungen abgehalten.

Wir nehmen den Auftrag, den ihr uns in den Versammlungen gegeben habt, weiter dranzubleiben und gegebenenfalls Aktionen auf betrieblicher Ebene in die Wege zu leiten, sehr ernst. 

 

Anfang Oktober wurde ein Schreiben an LH-Stv. Haberlander gerichtet und sie neuerlich ausdrücklich zur Aufnahme von Verhandlungen aufgefordert.

Am 21.10.2022 ließ sie uns über die Medien und in weiterer Folge per Mail ausrichten, dass sie uns im November zu Gesprächen einlädt. Wir sind jedoch der Meinung wir haben bereits genug Gespräche geführt und Geduld gezeigt.

 

Wir empfinden dies als Respektlosigkeit uns als Berufsgruppe gegenüber. Seit mittlerweile 15 Monaten (!!!) fordern wir zu Verhandlungen für den Kinderbildungs- und -betreuungsbereich sowie Nachmittagsbetreuungen auf.

Letztendlich wurde uns nun ein Verhandlungsgespräch für 14.11.2022 in Aussicht gestellt.

Damit sich endlich etwas bewegt, sehen wir es als unumgänglich an, den Druck weiter zu erhöhen.

 

Daher werden wir gemeinsam mit euch die nächsten gewerkschaftlichen Schritte auf betrieblicher Ebene planen und gehen.

 

Dazu organisiert unsere Gewerkschaft GPA Streikschulungen, wo ihr erfährt, wie (Warn-)Streiks in eurem Betrieb rechtlich ordnungsgemäß umgesetzt werden können. Diese Streikschulungen werden am

 

Dienstag, 15.11.2022, ab 18:00 Uhr, Kürnberghalle, Limesstraße 8, 4060 Leonding und

 

Mittwoch, 16.11.2022, ab 18:00 Uhr, Arbeiterkammer Ried, Peter-Rosegger-Straße 26, 4910 Ried im Innkreis

 

stattfinden.

 

Wir ersuchen euch um Entsendung von zumindest zwei Kolleg*innen aus jeder Einrichtung, ansonsten ist ein (Warn-)Streik in eurer Einrichtung nicht möglich.

Anmeldungen zu den Streikschulungen bitte bis spätestens Donnerstag,10.11.2022. Angehängtes Anmeldeformular ausfüllen und per Mail an betriebsrat@kinderfreunde-ooe.at schicken.

 

Sollte eine Teilnahme an keinem der zwei Terminen möglich sein, bitten wir um Kontaktaufnahme, damit wir eine individuelle Lösung finden können.

 

In einem weiteren Schritt wollen wir gemeinsam mit euch in euren Einrichtungen zwischen 21.11. und 30.11.2022 Betriebsversammlungen abhalten. In diesen sollen die Beschlüsse für einen allfälligen Warnstreik gefasst werden.

  

Ziel dieser Maßnahmen sind die Verbesserung unserer Rahmen- und Arbeitsbedingungen, denn unser gemeinsames Ziel ist erst dann erreicht, wenn sich diese spürbar verbessert haben.

 

Machen wir uns gemeinsam stark!

„Jetzt zreißt`s uns!"

 

Was lange gärt, knallt irgendwann los

Gewerkschafter und Belegschaftsvertreter drohen nun mit Kampfmaßnahmen bis hin zu Warnstreiks in Einrichtungen der Kinderbetreuung und der schulischen Nachmittagsbetreuung. Die werde es geben, wenn es bis 31. Oktober vom Land Oberösterreich keine zufriedenstellenden Verhandlungsergebnisse über eine bessere Situation der Beschäftigten geben sollte.

 

Seit Donnerstag sind die Bezirksversammlungen beendet. Mehr als 750 Pädagoginnen waren dem Aufruf der Gewerkschaften GPA und younion gefolgt, diskutierten über Verbesserungsbedarf in den Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen und übten heftige Kritik am Maßnahmenpaket des Landes. Sechs Millionen Euro sollen die Arbeitsbedingungen verbessern, doch das Pakt seien "bloß Überschriften", gehe an einer tatsächlichen Lösung weit vorbei, kritisiert Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der GPA.

 

"Uns laufen die Kolleginnen davon", sagt Daniela Gebauer, Betriebsratsvorsitzende von der Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde. Die Kinder könnten wegen Zeit- und Personalmangel in den Einrichtungen nicht mehr gebildet werden, "das sind Aufbewahrungsstätten", sagt sie. Nicht nur, dass sich viele Junge trotz Ausbildung gegen eine Arbeit in der Kinderbildung entscheiden, es mangelt auch beim bestehenden Personal. "Viele wechseln in die Privatwirtschaft, weil sie dort einfach mehr verdienen", sagt Silvana Nenad vom Magistrat Linz. 

In anderen Bundesländern hätten die Gespräche mit den PädagogInnen konkrete Ergebnisse geliefert, sagt Gerstmayer. Salzburg, Kärnten,  Niederösterreich und Tirol seien voraus, Oberösterreich hinke hinten nach. Er sehe hier nicht das Versagen einer Partei, sondern der "oberösterreichischen Familienpolitik". "Im Vergleich mit anderen nimmt Oberösterreich viel zu wenig Geld in die Hand."

Warnstreiks sind vorbereitet

Bis 31. Oktober 2022 fordern nun die Gewerkschaften von den Verantwortlichen beim Land Oberösterreich ein Verhandlungsergebnis ein, sonst werde es zu gewerkschaftlichen Maßnahmen in den Einrichtungen kommen.

Die Maßnahme solle allerdings nicht missverstanden werden, sie richte sich nicht gegen die Dienstgeber, sondern "an die Verantwortlichen in der Landesregierung".

Die Gewerkschaften würden auch Beratung für betroffene Eltern anbieten.

 

Medienberichte:

 

krone.at

„Jetzt zreißt`s uns!“, hallt es aus Kindergärten

Was lange gärt, knallt irgendwann los - mit dem Hilferuf „Jetzt zreißt‘s uns!“ von Mitarbeiterinnen aus der Kinderbetreuung in Oberösterreich. ...

 

https://www.nachrichten.at/politik/landespolitik/uns-laufen-die-kolleginnen-davon-paedagogen-drohen-mit-streiks;art383,3722429

 

 

 

 

 

 

 

 

WIR VERABSCHIEDEN UNS VON DER BILDUNG- Zitat von

 LH-Stv. Haberlander

 

Bei dem Termin am 11.07.22 war unser Ziel eine sofortige spürbare Verbesserung für den Herbst für ALLE zu erreichen, deshalb haben wir uns nur auf die Forderung „zusätzliches Personal in den Gruppen“ konzentriert.

Wir haben vehement darauf hingewiesen, wenn wir für OÖ eine stabile Kinderbetreuung haben wollen, auch das Land einen finanziellen Beitrag leisten muss, da die Mittel aus der 15a Förderung vom Bund allein nicht ausreichen werden.

Die Kernaussage war, dass der Bürgermeister von der Stadt Wels, Vertreter der Stadt Linz und auch das Land nicht bereit sind, dafür Geld locker zu machen und „wir uns dann halt von der Bildung verabschieden müssen.“

 

Wir werden den Termin am 26.07.22 wahrnehmen. Wenn jedoch das Land OÖ weiterhin daran festhält kein Geld für ALLE unsere Forderungen bereitzustellen, dann kann es für den Herbst nur noch einen Weg geben.

 

WIR SIND NICHT BEREIT UNS VON DER BIDLUNG ZU VERABSCHIEDEN!

 

Daniela und Markus

 

Du bestimmst, wie es weiter geht!

 

Liebe KollegIn,

 

am 26.8.2022 wurde von LH-Stv. Christine Haberlander nach mehreren Gesprächsrunden im Rahmen der Dialogtour ein Maßnahmenpaket für den Bereich der Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen in Oberösterreich präsentiert.

 

„Das präsentierte Paket zielt vor allem auf PädagogInnen im Kindergarten ab. Andere Berufsgruppen aber auch Horte, Krabbelstuben, und die Nachmittagsbetreuung werden außen vor gelassen. Wir brauchen eine Entlastung für alle Beschäftigten in der Kinderbildung und -betreuung“, bekräftigt Wolfgang Gerstmayer (Geschäftsführer unserer Gewerkschaft GPA)

Mit diesem Maßnahmenpaket erreichen wir unserer Meinung nach in keiner Weise eine Verbesserung der Rahmenbedingungen. Was sagst du dazu?

 

Es wurde daher bereits im Rahmen der Gespräche mit dem Land OÖ angekündigt, die geplanten Maßnahmen gemeinsam mit allen Beschäftigten in Oberösterreich zu bewerten.

Gemeinsam stimmen wir im Rahmen der Betriebsversammlungen, an denen KollegInnen von allen Trägern in Oberösterreich eingeladen sind, über die weitere Vorgehensweise und / oder über weitere Maßnahmen ab!

 

VertreterInnen der Gewerkschaften, des Verhandlungsteams und BetriebsrätInnen präsentieren das Maßnahmenpaket des Landes und unsere Forderungen. Dort legen wir gemeinsam die weiteren Schritte und Maßnahmen fest.

 

Deine Teilnahme an den Versammlungen ist von enormer Wichtigkeit! Du bestimmst, wie es weiter geht.

 

Komm zu der Versammlung in deinem Bezirk – die Termine findest du hier:

Bezirk(e)

Ort

Datum

Uhrzeit

Freistadt, Perg

Seminarraum der AK Freistadt,

Zemannstraße 14, 4240 Freistadt

26.09.2022

17:30 Uhr

Linz,

Linz-Land,

Urfahr

Kongressaal der AK OÖ,

Volksgartenstraße 40, 4020 Linz

26.09.2022

17:30 Uhr

Rohrbach

AK Rohrbach, Ehrenreiterweg 17,

4150 Rohrbach

27.09.2022

17:30 Uhr

Steyr,

Steyr-Land

BFI Steyr, Tomitzstraße 6, 4400 Steyr,

Kursraum 305

27.09.2022

17:30 Uhr

Vöcklabruck

Saal 2 der Arbeiterkammer Vöcklabruck,

Ferdinand-Öttl-Straße 19,4840 Vöcklabruck

27.09.2022

17:30 Uhr

Kirchdorf

AK Kirchdorf, Sengsschmiedstraße 6,        

4560 Kirchdorf an der Krems

28.09.2022

17:30 Uhr

Ried, Schärding

AK Ried, Peter-Rosegger-Straße 26,                 

4910 Ried im Innkreis

28.09.2022

17:30 Uhr

Gmunden

Gemeindeamt Ohlsdorf, Wöhrerstraße 2,

4694 Ohlsdorf, 1.OG

29.09.2022

17:30 Uhr

Wels, Wels-Land,

Eferding,

Grieskirchen

Arbeiterkammer Wels, Roseggerstraße 8,

4600 Wels

29.09.2022

17:30 Uhr

 

Braunau            

Gemeindeamt Lengau, Salzburger Straße 9,                    

5211 Friedburg

28.09.2022

17:30 Uhr

Wie bei uns üblich, kannst du für die Teilnahme zwei Stunden Arbeitszeit (inkl. Fahrtzeit) schreiben. Zeiterfassung: Dienstzeit allgemein- Anmerkung: Betriebsversammlung

 

Wir bitten dich, die Einladung gut sichtbar aufzuhängen und pro Einrichtung/ Standort eine ausgefüllte Anmeldeliste bis spätestens 20.09.2022 an betriebsrat@kinderfreunde-ooe.at zurückzuschicken.

Nur zusammen können wir mehr erreichen!

 

Wir wünschen dir einen guten Start in das neue Arbeitsjahr!

 

Daniela, Markus, Stefan, Christina, Barbara

 

Arbeitsgespräche mit LH-Stv. Haberlander

WIR WERDEN VOM LAND OÖ UND VOM STÄDTE & GEMEINDEBUND VERHÖHNT

 

Am 11.07.22 fand der letzte Termin mit LH-Stv. Haberlander, den Vertreter*innen von Städte- und Gemeindebund und den Gewerkschaften GPA und younion statt. Dort wurde gemeinsam mit allen Anwesenden am Verhandlungstisch (LH-Stv. Haberlander, Landesrätin Weninger, Gemeindebundpräsident Hingsamer, Bürgermeister von Wels Hr. Rabl, Direktor KJS Linz Hr. Kobler sowie weitere Vertreter vom Land OÖ) ein Folgetermin für den 26.07.22 vereinbart.

 

Jetzt wurde dieser Termin auf unbestimmte Zeit verschoben.

Grund dafür ist die urlaubsbedingte Abwesenheit vieler für den Termin wesentlicher Teilnehmer.

 

Es ist eine Verhöhnung, dass 2 Wochen vorher noch nicht alle Beteiligten wussten, dass er/sie zu diesem Termin auf Urlaub ist.

 

Sollen wir in Zukunft auch unsere Urlaubsplanung so kurzfristig handhaben? Da hätte kein Dienstgeber seine Freude. Anscheinend ist das in der Politik kein Problem.

Für uns macht es ganz klar den Eindruck, dass der Kinderbildungsbereich der Politik egal ist.

 

Hauptsache die Betreuung bleibt aufrecht „WIR VERABSCHIEDEN UNS VON DER BILDUNG“ Zitat von LH-Stv. Haberlander

 

Wir bleiben dran, dass im August ein Termin zustande kommt und setzen uns weiterhin für die Umsetzung unserer Forderungen ein.

 

Markus und Daniela

Liebe Kolleg*innen!

Am Montag fand wieder ein Termin mit LH-Stv. Haberlander, den Vertreter*innen von Städte- und Gemeindebund und den Gewerkschaften GPA und younion statt.
Einmal mehr haben wir auf die prekäre Personalsituation im Kinderbildungs- und betreuungsbereich und den dringenden Handlungsbedarf, was die Verbesserung der Rahmenbedingungen betrifft, hingewiesen.

Vonseiten des Land OÖ wurde immer wieder auf die Problematik der § 15 a B-VG verwiesen, dass Gelder, die für den Bereich der Elementarpädagogik zur Verfügung stehen, auf Grund der Bundesvorgaben nicht abgerufen werden können.

Die § 15 a B-VG Vereinbarungen sind zwar unseres Erachtens ein wichtiger Teil der Lösung um den Betreuer-Kind-Schlüssel zu verbessern, jedoch eben nur ein einmaliger, zeitlich befristeter Teil, der auf Grund der Bundesvorgaben nicht von allen genutzt werden kann.


Für uns ist jedoch klar: Die § 15 a – Mittel alleine werden nicht ausreichen, um nachhaltig die Rahmen- und Arbeitsbedingungen in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen zu verbessern.

Ohne zusätzliche finanzielle Mittel vonseiten des Landes wird sich an der prekären Personalsituation nichts ändern.


Am 26.7.2022 gibt es einen weiteren Termin, in dem Kriterien für zusätzliches Personal in den Kinderbildungs- und betreuungseinrichtungen erarbeitet werden sollen. Selbstverständlich halten wir euch auf dem Laufenden.

Wir kämpfen weiter für eine ECHTE Entlastung und zusätzliches Personal.
Nur gemeinsam können wir den Fördergebern klar machen, dass der "Huat brennt" und sich jetzt spürbar etwas bewegen muss!

 

Mit eurer Gewerkschaftsmitgliedschaft stärkt ihr nicht nur euch selbst sondern auch die Verhandlungskraft der Gewerkschaft.

Noch nicht dabei? Hier geht’s zur Mitgliedsanmeldung!

 

Freundliche Grüße

 

Wolfgang Gerstmayer                  Sabine Schwarzendorfer                             Reinhard Gratzer                             Astrid Reiter

Geschäftsführer                              Regionalsekretärin                                         Regionalsekretär                             Regionalsekretärin

                                                                                    

Gewerkschaft GPA

Volksgartenstraße 40

4020 Linz

 

Tel.: 05 0301 26146

Fax: 05 0301 76146

Web: www.gpa.at

Liebe Kolleg*innen,

 

nachstehend übermitteln wir unsere heutige Pressemitteilung zu eurer Information. Am kommenden Montag, 11.7.2022 findet ein weiterer Termin bei LH-Stv. Haberlander mit Vertreter*innen der Gewerkschaften GPA und younion, der privaten Rechtsträger sowie Städte- und Gemeindebund statt.

 

Selbstverständlich halten wir euch auch darüber auf dem Laufenden.

 

MEDIENINFORMATION

 

Verhandlungen Kinderbildungseinrichtungen:
Bis zum Start im Herbst muss alles stehen!

 

Nachdem seit April bereits mehrere Verhandlungsrunden zwischen LH-Stv. Christine Haberlander und den Gewerkschaften GPA und younion stattgefunden haben, drücken diese nun aufs Tempo. Am Beginn des neuen Kindergartenjahres im September müssen deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten in der Elementarpädagogik umgesetzt sein.

 

„Die Zeit drängt. Es liegt seit Monaten auf dem Tisch, welche Maßnahmen dringend realisiert werden müssen, da sind sich auch alle GesprächspartnerInnen einig. Es scheitert schlichtweg daran, dass das Land kein Geld dafür locker macht“, ist GPA-Geschäftsführer Wolfgang Gerstmayer verärgert über die Hinhaltetaktik.

 

Bei der letzten Verhandlungsrunde am 22. Juni nahmen neben den Gewerkschaften erstmals auch VertreterInnen der privaten Rechtsträger von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen, sowie von Städte- und Gemeindebund teil. GPA und younion verliehen den Forderungen nach besseren Arbeits- und Rahmenbedingungen, sowie mehr Gehalt neuerlich Nachdruck.

 

Wie sich herausstellte, bringen die lange erwarteten „15a-Vereinbarungen“ auch nicht den gewünschten Effekt der Entlastung für die KollegInnen. Die Gelder die zur Verfügung stünden, um den Betreuer-Kind-Schlüssel zu verbessern, können in vielen Bereichen auf Grund der Vorgaben des Bundes nicht abgeholt werden.

 

„Das nächste Gespräch am kommenden Montag muss endlich eine Einigung über zeitnahe und wirksame Verbesserungen für die Beschäftigten bringen. Sollte Frau Haberlander wieder nur um den heißen Brei herumreden, dann beginnen wir umgehend mit der Planung der nächsten gewerkschaftlichen Schritte“, ist auch younion-Vorsitzender Christian Jedinger mit seiner Geduld am Ende.

 

Die Gewerkschaften weisen auch darauf hin, dass der Personalmangel in den Einrichtungen, der den schlechten Arbeitsbedingungen geschuldet ist, massive Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt hat. Zu wenige Kinderbetreuungsplätze bedeuten, dass zumindest ein Elternteil weniger Stunden arbeiten kann.
„In Zeiten hoher Lebenshaltungskosten ist es eine zusätzliche Belastung für Familien, wenn aufgrund geringer Arbeitszeiten Einkommen fehlt. Darüber hinaus sucht die Wirtschaft händeringend Arbeitskräfte. Es sollte auch in ihrem Sinne sein, dass eine möglichst flächendeckende Kinderbetreuung sichergestellt ist“, so Gerstmayer abschließend.

 

Freundliche Grüße

 

Gewerkschaft GPA

Volksgartenstraße 40

4020 Linz

 

Tel.: 05 0301 26146

Fax: 05 0301 76146

 

Web: www.gpa.at

 

Am Montag, 30.5.2022, fand ein weiterer Gesprächstermin mit LH-Stv. Christine Haberlander zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen in Oberösterreich statt.

 

Über dieses Gespräch und die nächsten Schritte wollen wir euch informieren. Nachstehend findet ihr die Presseaussendung der Gewerkschaften GPA und younion zu eurer weiteren Verwendung.

 

In dem Gespräch konnten wir klarmachen, dass es so wie es ist, nicht mehr weitergehen kann. Unsere Forderungen sind nach wie vor vollinhaltlich aufrecht. Es braucht zusätzliches Personal in den Gruppen, eine gerechte Entlohnung aller Beschäftigten in der Kinderbildung, die Abbildung aller Berufsgruppen im Gesetz, eine Ausbildungsoffensive aber auch Rahmenbedingungen wie kleinere Gruppengrößen, erwachsenengerechtes Mobiliar und Lärmschutz, um qualitätvolle Bildungsarbeit leisten zu können.

 

Wir bleiben jedenfalls dran, denn es braucht dringend zeitnahe nachhaltige Verbesserungen der Arbeits- und Rahmenbedingungen in der Kinderbildung und -betreuung in Oberösterreich.

 

Noch im Juni folgen weitere Verhandlungen zwischen Land Oberösterreich, Gewerkschaften und Dienstgeber*innen.

 

Machen wir uns gemeinsam stark dafür, dass unsere Ziele erreicht werden!

 

Wir halten euch auf dem Laufenden.

 

Kinderbildung in OÖ: Druck wirkt,
neue Lösungsansätze werden nun erarbeitet


Gemeinsam mit den SozialpartnerInnen werden konkrete Lösungen zur Verbesserung der prekären Lage in der Kinderbildung erarbeitet und sollen rasch zur Umsetzung gebracht werden.

Bei einer weiteren Gesprächsrunde der Gewerkschaften younion OÖ und GPA OÖ mit der zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander, wurden gestern nun erste Maßnahmen erfasst und werden in einem weiteren Schritt mit der DienstgeberInnenseite adjustiert um zeitnahe und nachhaltige Verbesserungen für die Beschäftigten herbeizuführen.

„Unser Druck wirkt, auch die Landesseite hat verstanden, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Wir arbeiten jetzt daran, dass Verbesserungen rasch umgesetzt werden um die Beschäftigten in Oberösterreich möglichst schnell zu entlasten“, so Christian Jedinger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft younion.

Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der GPA OÖ, stellt dazu fest: „Wir fordern weiterhin die Verkleinerung der Gruppengrößen, zusätzliches Personal und eine Ausbildungsoffensive, die gerechte Entlohnung der KollegInnen, auch die Abbildung aller Berufsgruppen im Gesetz ist mittel- und langfristig ein wichtiger Punkt, erwachsenengerechtes Mobiliar und die ausreichende Ausstattung der Gruppen, es muss an vielen Schrauben gedreht werden, damit eine gesamtheitliche sinnvolle Lösung geschaffen wird. Dafür setzen wir uns auch weiterhin ein!“

Im Juni folgen weitere Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften mit den DienstgeberInnen, damit die Verbesserungen konkret zur Umsetzung gelangen können.

 

 

Wolfgang Gerstmayer                  Sabine Schwarzendorfer              Reinhard Gratzer                            Astrid Reiter, MA

 

                                                                                     

 

Gewerkschaft GPA

 

Volksgartenstraße 40

 

4020 Linz

 

Tel.: 05 0301 26146

 

Fax: 05 0301 76146

 

Web: www.gpa.at

 

Wir möchten dich nach unserer gemeinsamen, erfolgreichen Kundgebung, am 29.03.22 in Linz auf dem Laufenden halten, was in der Zwischenzeit geschah.

 

Es fanden gemeinsame Gespräche mit den Rechtsträgern (Familienzentren GmbH, Kinderfreunde, Caritas, Hilfswerk, Familienbund etc.) statt. Darum ging es, dass wir gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen kämpfen und sich unsere Aktionen nicht gegen unseren Dienstgeber richtet.

 

Weiters gab es zwei Vernetzungstreffen mit den Gewerkschaften GPA und younion und den BetriebsrätInnen von privaten Rechtsträgern und PersonalvertreterInnen aus der Stadt Linz, um die weiteren Schritte zu planen.

 

Auf unsere Terminvorschläge ging Frau LH-Stv. Haberlander zunächst nicht ein.

 

Erst nach der Beharrlichkeit seitens unserer Gewerkschaften gab es am Montag, 25.04.22 ein erstes Gespräch.

 

Untenstehend befindet sich in einer Presseaussendung der Inhalt des Gesprächs

Erste gemeinsame Gespräche der OÖ Sozialpartner zur Kinderbildung
Gewerkschaften arbeiten nun gemeinsam mit der Regierungsseite an konkreten Lösungen zur Verbesserung der prekären Lage in der Kinderbildung

 

Nach dem ersten gemeinsamen Gespräch am 25.04.2022, von Gewerkschaften mit der zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreterin, Christine Haberlander, konnten die dringendsten Eckpunkte schnell erfasst werden. „Auch der Landesseite ist klar, dass es jetzt dringend Lösungen braucht. Vor allem müssen jetzt Verbesserungen rasch umgesetzt werden, um die Kinderbildung und -betreuung in Oberösterreich aufrecht zu erhalten, darauf haben wir uns jetzt unter anderem verständigt“, so Wolfgang Gerstmayer, Geschäftsführer der GPA OÖ, in einer ersten Reaktion.

 

Christian Jedinger, Landesvorsitzender der Gewerkschaft younion OÖ, erwartet sich nun konkrete Taten: „Wir haben klargestellt, dass mit kleineren Gruppen und mehr Personal attraktivere Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Es braucht jetzt Sofortmaßnahmen in Oberösterreich und zusätzlich einen bundesweiten, ausreichend budgetierten Rahmenplan, damit die Verbesserungen auch tatsächlich umgesetzt werden können.“

 

Man einigte sich in diesem ersten Gespräch auf die Erarbeitung von gemeinsamen Lösungen, die unter anderem die Attraktivierung und Erhöhung eines positiven Images der Berufsbilder von KindergartenpädagogInnen, AssistentInnen, Hortpersonal und der Nachmittagsbetreuung, vorsehen. Das Bekenntnis zur Kinderhöchstzahl von 23 Kindern wurde erneuert und wird in Folge mit restriktiven Kontrollen bei Überschreitung in Ausnahmefällen, eingemahnt. Auch eine Ausbildungsoffensive soll nun gestartet werden, um eine leichter zugängliche, attraktive und leistbare Ausbildung sicher zu stellen. Es wird zudem einen gemeinsamen sozialpartnerschaftlichen Einsatz im Rahmen der 15a Verhandlungen für zusätzliches Personal in den Einrichtungen geben. „Es braucht insgesamt eine Planungssicherheit für die DienstgeberInnen, die DienstnehmerInnen und auch für die Eltern“, ergänzt Gerstmayer.

Die Gewerkschaften weisen seit Monaten wiederholt darauf hin, dass eine qualitätsvolle Betreuung unter den derzeitigen Rahmenbedingungen kaum mehr möglich sei, auch die qualitative Bildungsarbeit leide stark unter aktuellen Situation. Deshalb werden die Gespräche mit der Landesseite ausgeweitet.

 

„Am 30.5. geht das Ringen um Verbesserungen weiter. Wir erwarten uns bei diesem Termin einen Fahrplan für Verhandlungen auf Augenhöhe“, so der younion Landesvorsitzende abschließend.

So viele sind gekommen, um der Politik zu zeigen, dasss es uns in der Kinderbildung zreißt, wenn sie nicht gleich Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen trifft. #unszreißts

 

Am 29.3.2022 um 14:00 Uhr zeigen wir gemeinsam mit euch, dass es dringend Verbesserungen der Rahmen- und Arbeitsbedingungen in der Kinderbildung und -betreuung in Oberösterreich braucht, denn #unszreißts sonst. Anbei findet ihr die Einladung zur Kundgebung am 29.3.2022.

 

Eingeladen zur Teilnahme sind auch Eltern, Großeltern, Freunde,… damit sie unsere Forderungen unterstützen.

 

Für alle Gewerkschaftsmitglieder und jene, die es während der Fahrt nach Linz noch werden, stellt der ÖGB kostenlose An- und Rückreisemöglichkeit zur/von der Kundgebung mit Bussen zur Verfügung. Wir ersuchen um Anmeldung unter den angeführten Adressen unter Angabe von Name, Betrieb, Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse sowie der Einstiegsstelle.

 

Die Kundgebung findet während der üblichen Öffnungszeiten statt. Wir haben für die Teilnahme der Kundgebung mit unserem Dienstgeber eine Freistellung von der Arbeitsleistung vereinbart (du kannst die Zeit laut deinem Dienstplan schreiben). Bezüglich dieser Freistellung erfolgt noch eine Info vom Dienstgeber an alle Leitungen.

 

Für allfällige Rückfragen diesbezüglich stehen wir gerne zur Verfügung!

 

Machen wir uns stark FÜR bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen in Oberösterreich!

 

Wir freuen uns auf eure zahlreiche Teilnahme an der Kundgebung am 29.3.2022 um 14:00 Uhr vor dem Linzer Landhaus.

Kleine Aktion, am 03.03.22 vor dem Landhaus

wir lassen nicht locker! Nach eurer großartigen Beteiligung beim Kampagnenstart „#unszreißts“ folgte am Do., 3. März um 16:00 Uhr eine wegen der nach wie vor bestehenden Corona-Vorschriften kleine Aktion von Betriebsrät*innen und Belegschaftsvertreter*innen vor dem Linzer Landhaus. Fotos davon findet ihr anbei.
Die Botschaft war klar: Wir wollen einen Verhandlungstermin! Und im Kreis schicken lassen wir uns schon gar nicht! Das versucht unsere Landesregierung, in dem sie auf die Gemeinden und Rechtsträger verweist, wenn wir Verbesserungen fordern. Genauso beliebt beim Land ist es, die Verantwortung auf den Bund zu schieben. Tatsache ist: die für uns maßgeblichen Gesetze werden immer noch in Oberösterreich gemacht.

Am Donnerstag, 17.02.2022 hat ein weiteres gemeinsames Vernetzungstreffen von den Gewerkschaften GPA und younion und den BetriebsrätInnen aller Träger in Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen Oberösterreichs stattgefunden.

 

Folgende Aktionen sind in nächster Zeit geplant:

 

  • Do, 3. März: Eine kleine Aktion mit ausgewählten Personen vor dem Landhaus mit unserer #unszreißts Kampagne (wir werden im Kreis geschickt)
  • Mo, 21. März: Eine kleine Aktion mit ausgewählten Personen vor dem LDZ mit unseren Forderungen
  • Di, 29. März: Eine große Demo/Kundgebung, wo möglichst viele KollegInnen teilnehmen sollen und in den Einrichtungen ein Notbetrieb stattfindet.

 

In Abstimmung mit unserem Dienstgeber, darf für diese Zeit die Arbeitszeit laut Dienstplan geschrieben werden.

 

Bitte merkt euch auf alle Fälle den 29.03.22 vor.

 

Eine detaillierte Einladung zur großen Demo/ Kundgebung inkl. Anmeldung für Bustransfer aus den Bezirken folgt!

 

Es liegt also an uns, an jeder und jedem Einzelnen.

 

Werden wir gemeinsam laut und hörbar, damit es besser wird!

 

Starkes Zeichen für bessere Arbeitsbedingungen in der Kinderbildung!

 

Am 24. Jänner 2022, dem Tag der Elementarpädagogik, übergaben VertreterInnen der Gewerkschaften younion und GPA vor dem Landesdienstleitungszentrum in Linz eine Petition, die über 6.000 Beschäftigte aus Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen unterschrieben haben, an Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander. Gefordert werden darin die sofortige Verbesserung der krank machenden Rahmenbedingungen, um die wichtige Bildungsarbeit auch in Zukunft weiter garantieren zu können.